Verzicht mein nicht

Plakat Verzicht Mein Nicht_quer (c) Sascha Dettbarn

Verzicht mein nicht
Oder Wie Lily den Baum der Erkenntnis fällen wollte
Schauspiel von Malte F. Kettler
Unter Mitarbeit von Anna Daßler

„Hausstand zu verschenken. Alles, was ich habe, für Umsonst“. So steht es in einer Zeitungsannonce. Lily verschenkt ihr gesamtes Hab und Gut. Alltagskrempel, Wertgegenstände, Erinnerungsstücke. Alles muss weg. Drei Männer folgen dem Aufruf. Sie wollen sich beschenken lassen. Vielleicht finden sie, was sie suchen. Vielleicht lassen sie neuen Ballast zurück. So einfach, wie sie sich das vorgestellt hat, wird Lily ihr Leben in jedem Fall nicht los.
„Verzicht Mein Nicht stellt“ die Frage, wie viel wir weggeben können, ohne uns selbst zu verlieren. Haben wir wirklich volle Kontrolle über unseren Besitz? Können wir mir nichts dir nichts zu Bettelmönchen werden oder haben die Dinge ebenso viel Macht über uns, wie wir über sie? Lässt sich Vergangenheit auslöschen oder bleibt sie in uns eingebrannt, egal, wie viele Hautschichten wir abkratzen?
Das zweite selbst geschriebene Schauspiel von Stör & Fried Theater kritisiert Konsum und übermäßige Konsumkritik gleichermaßen. Es stellt die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung des Einzelnen, ohne das Recht auf informierte Gleichgültigkeit in Frage zu stellen.

Aufführungen:

30. Juli 2016Roter Saal Braunschweig
31. Juli 2016Roter Saal Braunschweig
30. September 2016Roter Saal Braunschweig
1. Oktober 2016Roter Saal Braunschweig
14. Januar 2017Waggonhalle Marburg
15. Januar 2017Waggonhalle Marburg

Besetzung:

Lily ThomassenAnna Daßler
Egon ZuliewskySamir Maudarbocus
Peter von DoggedorfMalte F. Kettler
Norbert FlauschTom Wunram
Anrufbeantworter-GästeAlexander Hauk
Jutta Meier
Merten Ravekes
Nadja Wiemer

RegieJonas Sander
DramaturgieAnna Daßler
Malte F. Kettler
Konzept BühnenbildJonas Sander
Kostüme & RequisiteAnna Daßler
MaskeRebekka Sturzebecher
Lichtdesign & BeleuchtungKolja Löblich
Hörspiele & SounddesignCarla Reinhardt
MusikMalte F. Kettler
SouffleuseMarie Schwabe
PlakatSascha Dettbarn
Szenenfotos © Benedikt Jorek